Schatzkiste

Hier finden Sie einen Schatz - nicht nur an Liedern, sondern auch an Stimmbildungsgeschichten, Lockerungsübungen, Einsingübungen und vielem mehr!

Drei kurze Warm ups

Diese Beispiele zur Stimmbildung und zum stimmlichen Warm up eignen sich als Vorbereitung sowohl für das eigene Singen als auch für das Singen mit Kindern.

  1. Lockerungs- und Haltungsübungen für den gesamten Körper

Ähnlich wie beim Sport lassen sich  auch vor dem Singen mit einem „warm up“ die Muskeln anwärmen und so der ganze Körper „aufwecken“.

Warm up zur Lockerung:

  • Alle joggen auf der Stelle.

  • Die Fäuste boxen in die Luft.

  • Die Arme und Beine werden kräftig ausgeschüttelt und abgeklopft.

  • Die Schultern werden hochgezogen und wieder fallen gelassen.

  • Die Schultern kreisen vor und zurück.

  • Jeder massiert sich selbst Gesicht, Kopf und Nacken.

  1. Haltungsübungen zum Strecken und Dehnen:

  • Wie bei einer Marionette werden  Arme oder Beine  hochgehoben und wieder fallen gelassen.

  • Wie in Zeitlupe werden Äpfel von einem Baum gepflückt.

  • Müde von der vielen Arbeit recken und strecken alle Kinder sich genüsslich.

  • Wie Könige oder Königinnen schreiten die Kinder majestätisch durch den Raum ohne sich gegenseitig zu berühren.

  • Wer schafft es, einen imaginären Wasserkrug auf dem Kopf zu balancieren?

Beim Singen verwandelt sich der ausströmende Atem in hörbare Klänge. Atemübungen machen nicht nur Spaß, sie verbessern auch die Fähigkeit, den Atem lang ausströmen oder schnell einfallen zu lassen.

  1. Übungen zur Lockerung der Atemaktivität

  • Die Kinder waren im Sandkasten und pusten den Sand von ihren Kleidern (kurze leichte Atemstöße).

  • Die Kerzen des Geburtstagskuchens müssen ausgepustet werden (kurze Atemstöße).

  • Wie hechelt Nachbars Hund? (schnelles Ein- und Ausatmen)

  • Wie schnuppert Nachbars Hund? (kurzes, mehrmaliges Einatmen)

  • Alle pusten kräftig, damit das Feuer nicht ausgeht (kräftige Atemstöße).

  • Es ist Winter und die Kinder machen Schigymnastik: Auf „sch“ oder „fff“ kräftig mit den Armen und Beinen schwingen (kräftige Atemstöße).

  1. Übungen zum langen Ausatmen:

  • Aus einem imaginären Luftballon wird die ganze Luft herausgelassen (auf  „sss“ oder „schsch“ lang ausatmen).

  • Ein Windspiel soll sich drehen (auf „fff“ kräftig ausatmen).

  • Das Schlauchboot muss aufgepustet werden!

  • Eine große Seifenblase soll entstehen (behutsam und lange ausatmen, dabei die Seifenblase pantomimisch mit den Händen zeigen).

  • Die Kinder sollen ganz still werden („pssst“).

  1. Im Fahrstuhl:

    Die Stimme wird wie ein „Fahrstuhl“ in die Höhe und wieder hinuntergezogen. Dabei darf der Klang nicht abreißen. Der so entstehende Tonhöhenverlauf wird „Glissando“ genannt.

  2. Der Kaugummi:

    Die Stimme wird wie ein beweglicher Kaugummi auf „uuu“ aus dem Mund und in die Länge, nach oben und unten gezogen.

  3. Die Außerirdischen:

    Zwei Gruppen „Außerirdischer“ treffen aufeinander und unterhalten sich in einer unbekannten Sprache (sehr hoch, im Kopfregister mit der Stimme spielend z.B. mit Quatschwörtern wie: ning, jäng, hong, song usw.).

  4. Das Treppengeländer:

    Alle setzen sich auf ein Treppengeländer und sausen mit der Stimme auf „huiii“ hinunter.

Sehr viel Freude bereitet es den Kindern auch, die Übungen und Klänge mit verschiedenen Gefühlsvorstellungen zu verbinden. Die Stimme kann dadurch sehr unterschiedlich klingen:

  • ein staunendes „aaahhh...“ fühlt sich ganz anders an als ein trauriges „uuuhhh...“

  • Wie klingt ein angewidertes „bääähh...“ oder ein glückliches „ooohhh...“ ?

  • Wie könnte Ekel „iiihhh...“ klingen oder ein ängstliches „huuuu...“ ?

Auch Dinge aus der Alltagswelt singend zu beschreiben ist eine gute Möglichkeit des Experimentierens mit der eigen Stimme. Der Name des Teddys oder was man am liebsten spielen möchte, was es zum Frühstück gab oder wie die Freundin heißt, die Namen der Kinder, oder auch die der Eltern und Geschwister, all dies lässt sich musikalisch ausdrücken und mit Fantasie  umsetzen. Der Schwerpunkt liegt hier nicht allein auf dem sauberen Singen von Intervallen oder dem Nachsingen von festlegten Tonfolgen, sondern auf dem spielerischen Ausdruck, dem Experimentieren, der Freude an der eigenen Stimme und am Singen.

Stimmbildungsgeschichten

Hier finden Sie Beispiele für gelungene Stimmbildungsgeschichten.

Stimmbildung und Liederarbeitung

Das Video zur Stimmbildungsgeschichte finden Sie hier.

Stimmbildung und Liederarbeitung

Das Video zur Stimmbildungsgeschichte finden Sie hier.

Stimmbildung und Liederarbeitung

Das Video zur Stimmbildungsgeschichte finden Sie hier.

Stimmbildung und Liederarbeitung

Das Video zur Stimmbildungsgeschichte finden Sie hier.

Liederkiste

Hier finden Sie Kanons und Lieder für das Singen mit Kindern.

Hier können Sie das Liedblatt herunterladen.

Schauen Sie auch gerne auf unserem Youtube-Kanal vorbei - hier finden Sie den PRIMACANTA-Kanon als Virtual Choir von unseren Teilnehmer*innen eingesungen.

Hessischer Bildungsserver

Auf dem Hessischen Bildungsserver finden Fortbildungsteilnehmende aus Hessen Material aus der berufsbegleitenden Fortbildung: